ForsideBøgerMünz, Maass Und Gewichtsk… Erster Und Zweiter Band

Münz, Maass Und Gewichtskunde
Erster Und Zweiter Band

Forfatter: Alexander Lachmann

År: 1860

Forlag: Verlag von Ernst Schäfer

Sted: Leipzig

Sider: 850

UDK: 389

Neueste illustrierte Münz-, Maß- und Gewichtskunde und kurze Handelsgeographie aller Länder mit Abbildung und Beschreibung der jetzt kursierenden Gold- und Silbermünzen, nebst Angabe ihres Gewichts, Feingehalts, ihrer Geltung und ihres Wertes nach den neuesten gesetzlichen Bestimmungen, im 30-Thlr.-Fuß, im 45-Fl.-Fuß und im 52½-Fl.-Fuß.

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Side af 812 Forrige Næste
103 auch die bisher vernachlässigte Provinz Luxemburg umfassen und Antwerpen inil Arlou, Luxemburg, Trier, Saarbrück, Mannheim und Triest verbinden wird. Die belgischen Staalseisenbahnen sind aber im Bezug aut' den allgemeinen Handel, namentlich zur Verbindung der zwei Weltstädte Europas Paris und London inil dem deutschen Zollverband ihrer kurzen und geraden Linien wegen von grösster Wichtigkeil; desshalb sind auch dessen Hauptstrassen hinsichtlich das Anschlusses an den nord- und milteideutscheu Eisenbahnverband in zwei Ilauplroulen zu (.heilen: 1) ab Aachen via Lüttich, Mecheln, Gent, Brügge, Ostende (London); 2) ab Aachen via Verviers, Lüttich, Namur, Charleroi, Valencierjnes (Paris). Diese hier aufgeführten 2 Ilaupteisenbahnen stehen mit dem nord- und mitteldeutschen Eisenbahn-verband in direclem Personen- und Güterverkehr. Die übrigen in dem Königreich Belgien entstandenen Eisenbahnen sind hauptsächlich zur Erleichterung des Binnenverkehrs erbaut worden, und würden sich daher, wenn man vorzüglich die Hauptstadl Brüssel als Hauptpunkt annimml, in folgende Zweigbahnen (heilen: 1) Aachen-Mastricht (deutsche Eisenbahn), Ilassell-Landen; 2) nördlich von der ersten Ilauplroute: Mecheln-Anlwerpen nach der Niederlande; 3) ab Antwerpen nach Gent; 4) südlich von der ersten Ilauplroute: Mecheln via Brüssel, Braine le C. nach Charleroi., Anschluss an die zweite Ilauplroute; 5) von Braine le C. via lurbjse nach Mons, von Mons nach Quiévrain zur französischen Grenze; 6) von Gent nach Courtrai, Mouscron, Atli, lurbise; 7) von Bruggé-Mouscron mit der Zweigbahn; 8) von Mouscron nach Poperingen. Äusser obigen angeführten Bahnen ist wohl in keinem Lande der vielen kleinen Nß(epeisenbah^ei) zu gedenken, welche dem Binnenverkehr grossen Nutzen gewähren als im Königreich Belgien und von welchen als die Erwähntingswerthesleh folgende genannl werden können: Brüssel-Alost, Brüssel-Wavre-Namur, Brüssel - Hall, Pepinsler-Spaa u. s. w. Der Telegraph, dessen Anlage die Summe von 527,479 Fr. in Anspruch nahm, hat bereits irn Königreich eine solche Ausdehnung seiner Linien erhallen, dass er gegenwärtig jährlich über 200,000 Fr. Reinertrag dem Staate einbringt. Landesmünzen. Man rechnet im ganzen Königreich Belgien nach Franken zu 100 Cent, m demselben SilbervverLh wie in Frankreich, wo durchschnittlich 52*/2 Fr. auf die frühere Vereinsmark Feinsilber gerechnet werden. In diesem Silber-werlh ist: IFr. — 8 Sgr. im 14-ThaierFuss und 8 Sgr. 11/6 Pf. im jetzigen 30-Tlilrfuss, • = 22Kr. 3,42Pf. im 20-Guldenf. und 40Kr. 1 Pf. im jetzigen 45-Gldnfu-ss, = 28Kr.— Pf. im 241/2-Guldnf. u. 28Kr. t%Pf. im jetzigen 52ya-Gldf. Vor 1830 bis zutn Jahr 1814 zurück, während welcher Zeit Belgien zum Königreich der Niederlande gehörte, rechnete man nach Gulden nieder-